Enja - Erfolgreiche Behandlung eines Tumors

Enja ist eine entzückende Dobermannhündin, die zwar schon fast 10 Jahre alt ist, aber das würde niemand vermuten. Sie ist topfit und hat eigentlich nur ein Problem, das allerdings doch Besorgnis erregend ist. Weiter...

Sie neigt zur Bildung von Tumoren. Ihre erste Tumor-Operation hatte sie mit sechs  Jahren. Davor war sie nie krank gewesen. Das Spindelzellsarkom, ein bösartiger Tumor wurde entfernt, aber wie so oft, ließ der nächste Knoten nicht lange auf sich warten.

Nach einer Verletzung an der Zehe, bildete sich auch hier ein Knoten, der entfernt wurde. Dieser war zwar nichts bösartiges, aber ein weiteres Jahr später bildete sich ein Mamma-Karzinom, ein bösartiger Tumor der Milchdrüse. Auch jetzt wurde sofort operiert und gleichzeitig zwei weitere Knoten im Bereich des Unterkiefers entfernt.  Enja wurde bei dieser Gelegenheit gleich kastriert, aber  wenige Monate später tastete Enjas Frauchen bereits zwei weitere Knoten an der Milchleiste. Es folgte eine weitere Operation bei der gleich die gesamte Milchleiste entfernt wurde und zwei weitere Lipome (gutartige Fettgewebstumore) an anderen Körperstellen.

Enja hatte also innerhalb von vier Jahren vier Tumor-Operationen, bei denen insgesamt sechs verschiedene Tumore entfernt wurden. Die letzte OP war im Jänner 2013. Von Jänner bis Mai war nun wieder ein neuer Knoten an der Schwanzwurzel gewachsen. Eine begonnen Misteltherapie brauchte keine Veränderung und wurde abgebrochen, weil Enja starke Schmerzen bekam.

Ich lernte Enjas Frauchen, die Studentin der Veterinärmedizin ist, bei meiner Homöopathie-Vorlesung kennen. Durch die Konfrontation mit der homöopathischen Denkweise, begann sie nun zu zweifeln, ob eine weitere Operation wirklich einen nachhaltigen Sinn haben könnte.

 In der Homöopathie stehen wir den Tumor-Operationen kritisch gegenüber. Denn die Erkrankung liegt, wie man gerade bei Enja deutlich sehen kann, nicht in dem jeweiligen Tumor selbst, sondern im gesamten Organismus. Schneidet man einen Knoten weg, kommt sehr oft rasch ein neuer, weil das Immunsystem offensichtlich nicht in der Lage ist, entartete Zellen zu erkennen und zu eliminieren. Unsere Vorgehensweise unterscheidet sich daher grundlegend von der konventionellen.

Wir suchen nach der individuellen passenden Arznei für den jeweiligen Patienten – nicht für den Tumor! Die passende Arznei bewirkt eine Änderung des Immunsystems, der „Lebenskraft“, wie Hahnemann, der Begründer der Homöopathie, es nannte. Bei der Suche nach der richtigen Arznei sind für uns alle bisherigen Erkrankungen, Symptome, Verhaltensweisen, Empfindlichkeiten, aber auch die Vorlieben bestimmter Speisen, das Wärmebedürfnis, der Durst und viele andere Dinge wichtig. Nur so können wir zur richtigen Arznei finden.

Begleitend ist für mich auch immer eine Futterumstellung sehr wichtig, damit der Organismus in der Lage ist, wieder alle seine Reserven mobilisieren zu können.

In Enjas Fall ist es gelungen, den neuen Tumor innerhalb von vier Monaten ganz zum Verschwinden zu bringen und ihr so eine weitere Operation zu ersparen.

Natürlich ist es nach einem Monat viel zu früh, um das Ergebnis abschließend beurteilen zu können. Tumorpatienten haben eine tiefgreifende Schwäche der Abwehrkraft und sollten in weiterer Folge regelmäßig homöopathisch weiter betreut werden, um ein neuerliches Auftreten zu verhindern.

Tierarztpraxis Kitzweger

Klassische Homöopathie

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