Rangordnung

Die Hierarchie im Hunde-Menschen-Rudel

Sie hatten sicher vor, aus Ihrem Hund einen angenehmen wohlerzogenen Kameraden zu machen. Wie auch immer Sie es anstellen: Sie werden nur Erfolg haben, wenn die Hierarchie bei Ihnen zuhause stimmt. Das heißt, nur wenn der Hund auch weiß, dass er an unterster Stelle in der Rudel-Rangordnung steht, wird er tun was Sie von Ihm erwarten - und das auch noch mit Freude!

(Verwechseln sie bitte nicht Rangordnung mit Brutalität. Auch sehr liebevoll erzogene Hunde akzeptieren ihren Besitzer als "Chef" wenn er es nur richtig anstellt!)

Viele Hundebesitzer meinen zwar, die Rangordnung sei bestens, sieht man aber genauer hin, erkennt man mit geschultem Auge an vielen kleinsten Verhaltensäußerungen des Hundes, dass dem möglicherweise gar nicht so ist. Hier muss man ansetzen, wenn man Erfolg mit Verhaltensproblemen welcher Art auch immer haben möchte!

Klingt ganz einfach, macht aber leider einige Dinge zur absoluten Voraussetzung:

  • Wissen wie ein Hund "funktioniert" und kommuniziert
  • Absolute Konsequenz!!!!
  • Kein vermenschlichender Umgang mit dem Hund

Hunde kennen keine Demokratie, sie können nur mit einer klaren Rangordnung in ihrem sozialen Umfeld entspannt und ausgeglichen leben. Diese soziale Verhaltensstruktur ist angeborener Instinkt und eine unverrückbare Tatsache.

Wenn Sie sich entschlossen haben mit einem Hund zusammen zu leben, dann leben Sie mit einem wunderbaren Wesen zusammen, das über eine hohe soziale Kompetenz verfügt und Ihr Dasein sicherlich stark bereichern wird.

Aber sie leben auch mit einem domestizierten Raubtier zusammen, und das gilt nicht nur für Rottweiler und Dobermann, sondern auch für Dackel, Chihuahuas und die angeblich so unproblematischen Golden Retriever.

Ein Hund kann unglaublich viele Dinge lernen, aber nicht die Art wie ein Mensch zu kommunizieren. Es hat keinen Sinn, ihm zu erklären, dass Jogger nicht gejagt werden dürfen und Kinder nicht gebissen werden. Der Mensch kann aber Gott sei Dank lernen wie ein Hund oder Wolf zu kommunizieren. Damit ist nicht gemeint, dass sie ihren Hund anknurren müssen, wenn er etwas nicht tun soll.

Mit konsequentem und freundlichem Verhalten mit festen Regeln vom ersten Tag an, an dem sie den Welpen zu sich nehmen, werden Sie allen Problemen bestens vorbeugen.

Aber gerade wenn Sie ihren ersten Hund haben, werden Sie oft nicht sicher sein: Ist das noch normal? Wie gehe ich damit um? Sollte er das schon können? Darf mich der Welpe beißen? Wann sollte er wissen, dass das nicht okay ist?

Gehen Sie unbedingt in einen Welpenkurs. Wenn der Hundetrainer nicht weiter weiß, kommen Sie zu mir! Je früher Sie die Sache angehen, desto erfolgreicher und rascher werden Sie erreichen, was Sie gerne hätten!

Wenn bei älteren Hunden schon einiges schief gelaufen ist, sollten sie keine Zeit verlieren und sich professionelle Hilfe holen. Es ist schade um jeden Tag, den Sie und Ihr Hund unglücklich miteinander leben müssen!

Hundeschulen sind "Sportstätten" für Hunde. Viele Hunde sind dort sehr brav und machen alles freudig mit, aber im Alltag machen sie ihren Besitzern trotzdem oft das Leben schwer. Das liegt daran, dass Hundeschulen den Besitzern nicht beibringen, wie man im Alltag mit einem Hund umgeht, damit er ein angenehmer Zeitgenosse wird. Und so legen sich viele Vierbeiner ganz individuelle Eigenheiten zu, die man meist bei konsequentem, speziellem Training ganz leicht wieder loswird.

WICHTIG: Wenn Sie schon mit ihrem Hund im Einzeltraining arbeiten müssen Sie unbedingt innerhalb von 2-3 Wochen eine deutliche Verbesserung bemerken, ansonsten ist einer der schon oben genannten drei Punkte schuld:

  • entweder verstehen Sie oder Ihr Trainier Ihren Hund nicht (haben noch nicht durchschaut warum der Hund so reagiert),
  • Sie sind nicht konsequent oder
  • der allgemeine Umgang führt dazu, dass ihr Hund sie nicht ernst nimmt.

 

Tierarztpraxis Kitzweger

Klassische Homöopathie

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