Tumor-Sprechstunde Do 19-20 Uhr

Tumor- und Krebs-Patienten sind in meiner Praxis sehr häufig. Deshalb habe ich mich entschlossen, eine eigene Sprechstunde für Betroffene einzurichten. Viele Tiere sehe ich leider erst, wenn schulmedizinische Kollegen keine Behandlungsmöglichkeit mehr sehen, Tierbesitzer Chemotherapie oder Bestrahlung ablehnen oder in „austherapierten Fällen“. Natürlich wäre es besser, schon vorbeugend geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um diese zunehmende Geißel unserer Lieblinge möglichst unwahrscheinlich zu machen. Aber auch in fortgeschrittenen Fällen kann eine alternative Therapie das Wohlbefinden und den Verlauf günstig beeinflussen.
Tumorerkrankungen werden leider auch in der Tiermedizin immer häufiger. Da es sehr viele alternative Tumor-Behandlungsmöglichkeiten gibt, ist es für Tierbesitzer sehr schwer einen Überblick zu bekommen. Meine Sprechstunde  soll Ihnen die Möglichkeit geben, sich unverbindlich über generelle Alternativen zu Chemotherapie und Bestrahlung zu informieren. Eine eingehende individuelle und ausführliche Beratung kann dann bei einem separaten Telefon-Termin folgen oder Sie vereinbaren einen Termin für den Beginn einer ganzheitlichen Therapie.

Tumorentstehung

Tumorerkrankungen sind immer eine chronische Erkrankung, die sich über Monate oder Jahre entwickelt. Lange Zeit bevor wir einen Tumor entdecken ist es im Körper bereits zu Veränderungen der Zellen gekommen. Erst wenn der Körper aus verschiedensten Gründen nicht mehr in der Lage ist, die veränderten Zellen zu erkennen, zu eliminieren oder zumindest am Wachstum zu hindern, kann ein Tumor entstehen.

Ursachen der Tumorentstehung

In jedem Lebewesen können laufend veränderte Zellen entstehen. Zellen, in denen die DNA, unser Erbgut, Schäden erleidet. Das Immunsystem erkennt - wenn es gut funktioniert - diese Zellen und eliminiert sie. Durch unterschiedlichste Belastungen wie Stress, emotionale Belastungen, Aufnahme krebserregender Substanzen, falsche Ernährung, erbliche Veranlagung und vieles mehr, kann es veränderten Zellen gelingen, das Immunsystem auszutricksen und unkontrolliert zu wachsen. Dieser Prozess zieht sich aber häufig über eine sehr lange Zeit und betrifft den gesamten Organismus, bevor ein für uns sichtbarer Tumor entsteht. Dieser Tumor entsteht dann an einer beliebigen Stelle des Körpers, meist da, wo noch zusätzliche Schädigungen auftreten (z.B. im Darm bei chronisch schlechter Ernährung oder ein Fibrosarkom an einer Impfstelle).

Therapieplan

Die Behandlung eines Tumor-Patienten ist immer eine individuelle. Je nach Tumorart, sonstigen Beschwerden, Typ und Vorgeschichte lässt sich ein individueller Therapieplan erstellen. An erster Stelle steht für mich die klassisch homöopathische Behandlung, mit der ich immer wieder erstaunliche Besserungen erlebe. Die Ernährung ist fast immer das zweite wichtige Thema. Aus humanmedizinischen Untersuchungen ist bekannt, dass ca. 30% aller Tumorerkrankungen durch ungesunde Ernährung entstehen. Bei den Magen-Darm-Tumoren sogar bis zu 90%. Bei unseren Tieren liegt bei der Ernährung ebenfalls vieles im Argen. Der Verzicht auf leicht verdauliche Kohlenhydrate, chemische Konservierungsstoffe, synthetische Vitamine und Spurenelemente sind ein wichtiges Thema. Es gibt aber auch viele Nahrungsmittel die eine tatsächlich hemmende Wirkung auf das Tumorwachstum haben. Abgesehen von diesen beiden Hauptbereichen gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, Tiere mit Tumorerkrankungen zu behandeln. Misteltherapie, Phytotherapie, individuelle orthomolekulare Nahrungsergänzungen und viele andere Dinge helfen häufig nachhaltig das Tumorwachstum einzudämmen, und das Wohlbefinden des Tieres deutlich zu verbessern.

Chirurgie, Bestrahlung, Chemotherapie

Ich bin sehr zurückhaltend mit der Operation von Tumoren. Ein Tumor ist immer ein Zeichen für eine chronische schwere Belastung des gesamten Organismus. Diese chronische Belastung ist nicht behoben, wenn ein lokaler Tumor entfernt wurde und ist der Grund, weshalb bei diesen Patienten nach einer Tumoroperation häufig rasch neue Tumore entstehen oder andere schwere Erkrankungen auftreten. Für mich ist eine zunächst ganzheitliche Therapie wesentlich sinnvoller. Und sehr häufig kann man damit einen Wachstumsstillstand oder auch einen Rückgang der Tumorgröße beobachten. Auch das völlige Verschwinden von Tumoren ist möglich. In nur wenigen Fällen, z.B. wenn ein Tumor auf Nerven oder Gefäße drückt, ist dem Patienten mit einer sofortigen Operation wirklich geholfen. In allen anderen Fällen nimmt man sich durch eine rasche Operation die Möglichkeit die Wirkung einer ganzheitlichen Therapie überhaupt erst zu beurteilen.
Bestrahlungen und Chemotherapie nehmen auch in der Tiermedizin rasant zu. Dies liegt aber nicht daran, dass sie irgendeine Garantie für Heilung geben, sondern im Wunsch doch alles versucht zu haben. Tatsächlich sind diese Methoden eine extreme Belastung für den Patienten. Bei einer Bestrahlung wird der Tumor gezielt mit Gammastrahlen beschossen, die wie alle ionisierenden Strahlen aber selbst krebserregend sind und im umgebenden Gewebe schwere Schäden verursachen können. Der Patient muss für die häufig täglichen Bestrahlungen zusätzlich jedes Mal in Narkose gelegt werden, was nicht nur eine Belastung für Leber und Niere darstellt, sondern auch im Sinne der Belastung für das Immunsystem durch den enormen Stress in meinen Augen fragwürdig ist. Bei der Chemotherapie werden hochgiftige Substanzen über die Blutbahn verabreicht. Diese Stoffe sind Zellgifte und greifen vornehmlich Zellen an, die sich rasch teilen. Daher behindern sie das Tumorwachstum, in dem sich Zellen permanent unkontrolliert vermehren. Aber auch andere Körperzellen teilen sich, wie z.B. die weißen Blutkörperchen, die für unsere Immunabwehr und die unserer Tiere so unverzichtbar sind. Sie werden natürlich auch mit geschädigt.

Begleitende ganzheitliche Therapie

Aber auch wenn Sie sich für eine dieser radikalen Therapien entscheiden, ist eine begleitende ganzheitliche Therapie durchaus sinnvoll. Nebenwirkungen können häufig durch homöopathische Arzneien gelindert werden und Untersuchungen haben gezeigt, dass beispielsweise eine Bestrahlung alleine nur wenige Tumorzellen tatsächlich vernichtet. Erst in Kombination mit bestimmten Nahrungsmitteln, die einfach über das Futter zugeführt werden können, kann ein Großteil der Tumorzellen zum Absterben gezwungen werden.

Prophylaxe

Gerade die Fütterung bietet viele Möglichkeiten bereits prophylaktisch etwas gegen die Entstehung von Tumoren zu tun und nicht zu warten, bis erst eine Geschwulst entsteht. Wir kennen heute eine ganze Reihe von Nahrungsmitteln, die Krebshemmend wirken. Wenn also Geschwister oder Vorfahren Ihres Tieres bereits an Tumoren gelitten haben, ist es ausgesprochen sinnvoll, diesem Thema etwas Zeit zu widmen und vorzubeugen, damit Ihr Liebling lange gesund bleibt.

Diagnostik bei Tumorpatienten

Neben den herkömmlichen schulmedizinischen Diagnoseverfahren gibt es in der Alternativmedizin noch weitere Möglichkeiten sinnvoller Untersuchungen. Hierher gehört z.B. die Dunkelfeldmikroskopie, die die Gesamtbelastung des Organismus zeigt und eine gute Methode ist um den Therapieverlauf zu beurteilen, sowie Haaranalysen oder das Austesten von Unverträglichkeiten.


Nützen Sie meine Sprechstunde, um sich beraten zu lassen, was für Ihr Tier möglich und sinnvoll wäre, damit Sie eine Entscheidung treffen können.
 

Tierarztpraxis Kitzweger

Klassische Homöopathie

Krautfeldgasse 16
2325 Himberg-Velm

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